Der Elferrat

v. links n. rechts
Hintere Reihe: Georg Risy, Alexander Luxenburger, Frank Schmidt, Thomas Reich (Präsident), Thomas Schramm, Thomas Fleischmann, Florian Koch
Vordere Reihe: Stefanie Reich, Alexandra Angermeyer, Sabine Risy, Monika Billmeier, Angelika Full

Nicht im Bild:
Stefan Schwarzmayr, Marc-Aurel Deuerbach, Stefanie Dößel, Heike Seibel, Alex Seibel, Shirley Altmann, Klaus Sandreuther, Manuela Grasser, Sascha Knörl, Urs Petermann (Vizepräsident), Christian Schramm, Christian Schaffer, Birgit Ruff, Leane Schaffer, Andreas Braun, Daniel Hirsch, Marco Loy

Was macht der Elferrat?

Der Elferrat der Schwabanesen verbreitet Frohsinn und Heiterkeit während der Närrischen Zeit im Schwabacher Fasching. Seine Hauptaufgaben sind das repräsentieren des Vereins, das planen und organisieren der Veranstaltungen in der Faschingssession, wie Prunksitzungen und den Faschingsumzug in Schwabach. Aber auch außerhalb der närrischen Zeit packen die Elferratsmitglieder bei diversen Festen, wie dem Bürgerfest und dem Lindenfest mit an.

Aus Historischer Sicht, hat der Elferrat auch eine politische Dimension. Die Elf als närrische Zahl, abgeleitet vom offiziellen Beginn der Faschingssession am 11.11. ist die eine Seite. Auf der anderen Seite steht sie auch für das Motto der französischen Revolution „Egalité, Liberté, Fraternité“. Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts Napoleons Truppen das linksrheinische Deutschland besetzten, bekamen die Bürger (bei allen sonstigen Einschränkungen) ein Mehr an politischen Freiheiten. Diese Freiheiten wichen allerdings den erneuten preußischen Restauration nach der militärischen Niederlage Frankreichs. Der Elferrat war in diesem Sinne ein Bekenntnis für die verloren gegangenen „demokratischen“ Rechte – und das unter dem Deckmantel karnevalistischen Narretei.